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Effektive Mittel gegen Flugangst

Mittel gegen Flugangst – Was wirklich hilft gegen die Angst vorm Fliegen

Zunächst sollte man sich vor Augen führen, was man unter Flugangst versteht und wie sie entsteht. Denn Flugangst ist bei den meisten Betroffenen tatsächlich reine Kopfsache.

Unter Flugangst leidende Menschen erleben beim Betreten eines Flugzeugs, in extremen Fällen sogar bereits bei dem Gedanken daran, in ein Flugzeug zu steigen, eine typisch menschliche Reaktion auf eine von ihnen als gefährlich eingestuften Situation. Der Körper reagiert auf die im Kopf produzierten Angstgefühle. Mittel gegen Flugangst

So leiden die Betroffenen unter beispielsweise starker Nervosität, körperliche Anspannung, Schweißausbrüche, Schwindel, körperliche Schwäche, starker Druck auf den Ohren, Herzrasen, Atemnot, Durchfall, Erbrechen, Panikattacken oder Lähmungszuständen.

Ausgelöst werden kann eine Flugangst durch verschiedenste Ursachen. Während einige Betroffene auch unter anderen Ängsten wie Höhenangst oder Platzangst leiden oder bereits schlechte Erfahrungen mit dem Fliegen machen mussten, haben andere Angst vor einem Absturz oder einer Entführung. Fakt ist jedoch, dass alle Betroffenen in Situationen der Konfrontation mit der Angst unter großem, körperlichen und physischen Stress stehen, hervorgerufen durch negative Gedanken oder Erfahrungen, im Kopf durchgespielte Vorstellung von Horror-Szenarien oder die panische Angst vor dem Sterben sowie der ständige Gedanke daran.

Mittel gegen Flugangst – Welche gibt es?

Medikamente als Mittel gegen Flugangst

Grundsätzlich kann man sicher sagen: Ein Medikament, speziell entwickelt um gezielt Flugangst zu bekämpfen, gibt es bislang nicht. Von der Einnahme von Medikamenten gegen Flugangst ist daher im Allgemeinen eher abzuraten. Manche, unter starker Flugangst leidende Patienten, lassen sich von ihren Hausärzten Benzodiazepine verschrieben, starke Beruhigungsmittel, welche unter anderem zur Behandlung von Angststörungen eingesetzt werden. Solche Medikamente sollten niemals leichtsinnig und ausschließlich nach Absprache mit einem Arzt eingenommen werden, denn diese Medikamente können bei falscher Einnahme unter Umständen nicht nur zu einer Abhängigkeit führen, sondern auch unvorhersehbare, körperliche Reaktionen hervorrufen, da die Wirkungsweise dieser Benzodiazepine auf den menschlichen Körper, während er im Flugzeug veränderten Druckverhältnissen und anderen Belastungen ausgesetzt ist, bis heute noch nicht ausreichend erforscht wurde. Zwischenfazit: Medikamente sollte man also als Mittel gegen Flugangst lieber nicht anwenden!

Pflanzliche Mittel gegen Flugangst

Eine hingegen bedenkenlose Alternative zu Medikamenten bieten verschiedene, rein pflanzliche Mittel wie zum Beispiel Baldrian oder Johanniskraut. Diese Mittel haben eine beruhigende, entspannende Wirkung, sind nicht apothekenplfichtig und in beinahe jedem Drogerie Markt in Form von Tees, Tabletten oder Tropfen erhältlich. Allerdings entfalten diese Mittel erst nach mehrmaliger Einnahme über einen längeren Zeitraum ihre entspannende und allgemein beruhigende Wirkung. Daher sollte man mit der Anwendung, ein bis zwei Wochen vor der bevorstehenden Konfrontation mit der Angst, beginnen. Zwischenfazit: Als Mittel gegen Flugangst können pflanzliche Mittel bedenkenlos eingesetzt werden, allerdings bieten sie keine schnelle Lösung!

Therapeutische Mittel gegen Flugangst

Flugangst Betroffene leiden meist unter schlimmen Angstzuständen, welche sich in manchen Fällen auch auf traumatische Erlebnisse oder andere seelische Probleme zurück führen lassen. Besonders in diesen, oft schwerwiegenden Fällen ist es ratsam, einen Psychologen aufzusuchen und in Form einer Gesprächstherapie oder unter Hypnose dem tiefliegenden Auslöser der Angst auf den Grund zu gehen. Eine solche Psychotherapie hilft den betroffenen Patienten dabei, eventuelle Erlebnisse, Traumata und Ängste zu verarbeiten und mit Stresssituationen besser umgehen zu können. Meist sind diese Probleme allein durch psychologische Beratung und Betreuung in den Griff zu bekommen. Leider ist es nicht immer leicht, unverzüglich einen Termin bei einem Psychologen zu ergattern, in manchen psychologische Einrichtungen warten Patienten bis zu einem Jahr auf den Beginn ihrer Therapie. Daher sollten sich Betroffene, welche sich für den Weg einer Gesprächstherapie entschieden haben, früh genug mit dem Hausarzt in Verbindung setzen, dieser kann meist einen guten Therapeuten empfehlen und eine Überweisung ausstellen. Zwischenfazit: Auch therapeutische Maßnahmen sind kein rasches Mittel gegen Flugangst!

Seminare als Mittel gegen Flugangst

Einige Fluggesellschaften bieten ihren Passagieren zur Bewältigung ihrer Angst sogenannte Flugangst-Seminare an. Solche Seminare beschäftigen sich spezifisch mit allen Aspekten und Details der Flugangst. Sie vermitteln unter anderem Angstbewältigungstechniken wie progressive Muskelentspannung, Atemtechniken, Wege zur Umstrukturierung der negativen Gedanken und Katastrophenphantasien, außerdem wird ebenfalls speziell auf die Flugzeugtechnik und die damit zusammen hängende Sicherheit eingegangen. Meist werden die Seminarteilnehmer gegen Ende des Seminars noch einmal direkt mit der Angst konfrontiert, indem die zuständigen Fluggesellschaften (beispielsweise Lufthansa) ihren Teilnehmern ermöglichen, das zuvor erworbene Wissen und die Techniken zur Stressbewältigung während eines kurzen Fluges, unter Aufsicht der Seminarbetreuung und realistischen Bedingungen anwenden zu können. Zwischenfazit: Seminare als Mittel gegen Flugangst sind zwar unbedenklich, doch benötigen ebenso eine gewisse Vorlaufzeit!

Top 7 Selbsthilfe-Mittel gegen Flugangst:

Wer unter akuter Flugangst leidet, jedoch kurzfristig keine Hilfe von außen zu erwarten hat, kann sich zumindest vorrübergehend selbst mit ein paar hilfreichen Tipps und Tricks etwas Abhilfe schaffen:

1. Stress vor dem Flug vermeiden

Der Flug an sich bedeutet für einen Menschen, der unter Flugangst leidet, bereits großen Stress. Daher sollte man sich nicht schon vor dem Reisebeginn größerem Stress aussetzen. Es ist hilfreich, sein Gepäck bereits einen Tag vor Reiseantritt vollständig geordnet zu haben und eventuell den Check-In online zu erledigen. Ein einfaches aber simples Mittel gegen Flugangst, um diese zumindest zu reduzieren!

2. Richtige Sitzplatz Wahl

Menschen mit Flugangst, welche mit einer Angst vor engen Räumen oder Höhenangst zusammen hängt, wird empfohlen, einen Sitzplatz im Gang zu wählen, da man weniger dem Gefühl des „eingesperrt sein“ oder dem schwindelerregenden Blick aus dem Fenster ausgesetzt ist.

3. Vor der Reise etwas essen

Das ungute Gefühl im Magen verstärkt sich natürlich, wenn es sich mit einem Hunger bedingten Loch im Bauch vereint. Daher sollte man vorher etwas zu sich nehmen um dem zusätzlichen Magengrummeln vorzubeugen. Ein ebenso sehr schnell umzusetzendes Mittel gegen Flugangst, welches das eigene Befinden zumindest wesentlich verbessern kann!

4. Richtiges Atmen

Es ist darauf zu achten, dass man gerade sitzt, die Füße fest auf den Boden stellt und tiefe Atemzüge macht. Dazu sollte länger aus- als eingeatmet werden. Das beugt Panikattacken vor. Ebenso ein Mittel gegen Flugangst das grundsätzlich die Situation wesentlich verbessert.

5. Übung zum Entspannen als Mittel gegen Flugangst

Dazu die Schultern bis zum Ohr ziehen, 10 Sekunden halten und dabei einatmen. Beim Ausatmen die Schultern wieder entspannen. Das ganze fünfmal wiederholen und schon fühlt man sich entspannter. Auch Bauchmassagen in kreisförmigen Bewegungen können helfen.

6. Ablenkung als Mittel gegen Flugangst

Ob Musik hören, Zeitung lesen oder mit dem Sitznachbarn plaudern- wichtig ist es, sich abzulenken und sich nicht ausschließlich auf den Flug und die eigenen Ängste zu fokussieren.

7. Für den Notfall ausgerüstet sein

Baldriantropfen, Johanneskraut oder leichte Beruhigungsmittel (vom Arzt verschrieben) können in schwerwiegenden Fällen ebenso eine Erleichterung. Die ausschließlich in Apotheken erhältlichen Beruhigungsmittel sind jedoch mit Vorsicht anzuwenden und somit nur bedingt als Mittel gegen Flugangst zu empfehlen!

Befolgt man all die benannten Punkte, lassen sich Stresssituationen leichter entschärfen und Panikattacken vorbeugen. Allgemein ist zu Empfehlen, sich über die speziellen Einrichtungen zu informieren und gegebenenfalls doch noch mit einem Psychologen zu sprechen. So wird sich die Angst bewältigen lassen.

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