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Was kann man gegen Flugangst machen?

Was kann man gegen Flugangst machen und welche verschiedenen Therapiemethoden gibt es?

Den meisten Menschen wird schon mal ein wenig mulmig, wenn sie ein Flugzeug besteigen. Doch es gibt Leute, denen bricht allein beim Gedanken an eine bevorstehende Flugreise der kalte Angstschweiß aus. Diese Menschen leider unter Aviophobie, der Flugangst. Die Angst vor dem Fliegen stellt die Betroffenen vor ernste berufliche und auch private Schwierigkeiten, wenn eine Flugreise unabdingbar ist. Was kann man gegen Flugangst machen

Was kann man gegen Flugangst machen – Diese Ängste quälen Menschen in Flugzeugen

Umfragen zufolge beschleicht jeden dritten Passagier im Flugzeug ein ungutes Gefühl. Etwa 15 Prozent der Deutschen leiden sogar unter deutlich ausgeprägter Flugangst, die mit Magenschmerzen, Schweißausbrüchen und Kreislaufproblemen einhergeht. Die Ängste, die den Körper während eines Fluges dazu bringen sich in den Armlehnen fest zu krallen oder eine Spucktüte zu benutzen sind die Angst vor dem Ausgeliefertsein, dem Kontrollverlust oder schlicht einem Absturz. Manche Menschen ängstigt auch der Gedanke daran, wie hoch in der Luft sie sich gerade befinden. Um die Frage zu beantworten, was kann man gegen Flugangst machen, sollte man zunächst die Ursachen der eigenen Ängste erforschen. Erst dann kann man effektiv gegen die Aviophobie vorgehen.

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Was kann man gegen Flugangst machen – Diese Therapieformen gibt es

Eine der bekanntesten Therapieformen ist die Konfrontationstherapie. Sie kommt bei den unterschiedlichsten Phobien zur Anwendung und soll die von der Flugangst betroffenen Personen gezielt in Situationen bringen, in der sie sich mit ihrer spezifischen Angst auseinander setzen müssen. Durch die Konfrontation sollen neue Erfahrungen geschaffen werden durch die der Betroffene lernt, dass er die Angst aushalten kann und das befürchtete Ereignis nicht eintritt. Ganz praktisch gesprochen wird ein unter Flugangst leidender Patient bei einer Konfrontationstherapie mit seinem Therapeuten ein Flugzeug besteigen oder aus Kostengründen in einem Flugsimulator der angstauslösenden Situation entgegen treten müssen. Das Durchstehen der vermeintlich gefährlichen Situation führt im Hirn dazu, dass das Erlebnis als Erfolg wahrgenommen wird und die nächste Konfrontation mit einer vergleichbaren Situation schon etwas weniger schwer fällt. Konfrontationstherapien haben eine hohe Erfolgsquote, die bei 70 bis 95 Prozent liegt.
Kombiniert werden kann diese Art der Therapie außerdem mit bestimmten Entspannungs- und Bewältigungsmethoden, die einem das Fliegen an sich näher bringen. Wer ein grundlegendes Verständnis davon hat wie sicher fliegen eigentlich ist, einmal ein Cockpit besucht und mit dem Piloten geredet hat, der wird diese Informationen unbewusst abspeichern und vielleicht auch irgendwann verinnerlichen.

Was kann man gegen Flugangst machen – Helfen Medikamente?

Bei der Frage danach, was kann man gegen Flugangst machen, kommt die Sprache bei vielen schnell auf das Thema Medikamente. Doch Medikamente und Alkohol als Mittel gegen Flugangst einzusetzen ist nicht unbedingt die beste Lösung. Denn durch Alkohol und Medikamente wird die Angst nur betäubt und kann wie ein Bumerang zurück kehren. Es ist besser, das Problem an der Wurzel zu packen und sich der Angst zu stellen.

Was kann man gegen Flugangst machen – Weitere Tipps

Neben dem Besuch sogenannter Flugangst Seminare, in denen man lernt sich seiner Angst zu stellen und diese zu bekämpfen, gibt es noch weitere Tipps, mit deren Hilfe man sich die nächste Flugreise erleichtern kann.
Ein Tipp, der die Frage beantwortet, was kann man gegen Flugangst machen, rät unter Flugangst leidenden Personen zu einer guten Vorbereitung auf die Reise. Man sollte bequeme Kleidung tragen, in der man sich nicht eingeengt fühlt und sich bereits im Vorfeld die richtigen Sitzplätze buchen. Menschen mit Flugangst sollten sich am besten Sitzplätze direkt über den Tragflächen sichern, weil dort die Bewegungen des Flugzeugs am wenigsten zu spüren sind. Abstand nehmen sollte man allerdings von einem Fensterplatz, da einen der Blick in schwindelnde Höhen noch zusätzlich nervös machen könnte.
Ein weiterer Tipp, der bei der Frage, was kann man gegen Flugangst machen, hilfreich ist, ist eine umfassende Ablenkungsstrategie. Schöne Musik, die einen die Welt um sich herum vergessen lässt, ein spannendes Buch, das möglichst thematisch nicht mit Flugzeugabstürzen in Berührung kommt oder ein leckeres Stück Schokolade können helfen, die stressige Situation zu überstehen. Auch eine vertraute Person, mit der man eine Unterhaltung führen kann um sich abzulenken, kann das Stresslevel senken.

Ganz wichtig im Kampf gegen die Flugangst sind außerdem autogenes Training, bestimmte Atemtechniken und die sogenannte progressive Muskelrelaxation. Bei dieser Technik werden bestimmte Muskelregionen in einer festgelegten Reihenfolge nacheinander angespannt und dann wieder entspannt. Die Übungen lenken nicht nur von dem anstrengenden Flug ab, sondern lockern auch die gesamte Muskulatur.